Konzert zur Sterbestunde - Unterm Kreuz
Freitag, 3. April 2026, 15.00 Uhr
Nördlingen, St. Georg. Marktplatz 10
Nördlingen, St. Georg. Marktplatz 10
Dieterich Buxtehude (1637-1707)
Membra Jesu nostri - BuxWV 75
K. Nysted (1915-2014)
Immortal Bach
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Nach dir, Herr, verlanget mich BWV 150
Versenkung in die Mysterien der Passion
Membra Jesu nostri - BuxWV 75
K. Nysted (1915-2014)
Immortal Bach
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Nach dir, Herr, verlanget mich BWV 150
Versenkung in die Mysterien der Passion
Im Jahr 1680 komponierte Dietrich Buxtehude, Organist an St. Marien in Lübeck, eine außergewöhnliche Passionsmusik: Sieben Kantaten vereinigen meditative Betrachtungen über die Gliedmaßen des leidenden Jesus Christus. Noch heute ergreift dieses musikalische Gebet, dessen Text auf ein gereimtes Passionsgebet des Zisterziensermönchs Arnulf von Löwen aus dem 13. Jahrhundert zurückgeht, in seiner tiefreligiösen Stimmung die Zuhörer unmittelbar.
Knut Nystedt löst in seinem Werk “Immortal Bach” ("Unsterblicher Bach") den Choral “Komm, süßer Tod” von J.S. Bach chorimprovisatorisch auf. Das Ergebnis kann man als klanggewordenen Theologie bezeichnen: Bachs Unsterblichkeit wird durch das Überlappen und ineinander Übergehen von Klängen symbolisiert. Seine Musik wird quasi zeitlos.
“Nach dir, Herr, verlanget mich” ist einen der frühesten von Johann Sebastian Bach erhalten gebliebenen Kantaten. Sie ist stilistisch eng an den von ihm sehr bewunderten Buxtehude angelehnt. So pilgerte er zu Fuß 400 Kilometer nach Lübeck um “den berühmten Organisten zu behorchen”. Mit den wunderbaren Chorsätzen “Mein Augen sehen stets auf den Herrn” und der Ciacona “Meine Tage in dem Leide endet Gott dennoch zur Freude” fügt sich die Kantate, deren Einordnung in das Kirchenjahr nicht überliefert ist, stimmig in das Konzertprogramm.
Knut Nystedt löst in seinem Werk “Immortal Bach” ("Unsterblicher Bach") den Choral “Komm, süßer Tod” von J.S. Bach chorimprovisatorisch auf. Das Ergebnis kann man als klanggewordenen Theologie bezeichnen: Bachs Unsterblichkeit wird durch das Überlappen und ineinander Übergehen von Klängen symbolisiert. Seine Musik wird quasi zeitlos.
“Nach dir, Herr, verlanget mich” ist einen der frühesten von Johann Sebastian Bach erhalten gebliebenen Kantaten. Sie ist stilistisch eng an den von ihm sehr bewunderten Buxtehude angelehnt. So pilgerte er zu Fuß 400 Kilometer nach Lübeck um “den berühmten Organisten zu behorchen”. Mit den wunderbaren Chorsätzen “Mein Augen sehen stets auf den Herrn” und der Ciacona “Meine Tage in dem Leide endet Gott dennoch zur Freude” fügt sich die Kantate, deren Einordnung in das Kirchenjahr nicht überliefert ist, stimmig in das Konzertprogramm.
Eintritt frei, Spende erbeten